ImplaN - Initialinfrastruktur für Wasserstoffmobilität auf Basis planbarer Nachfrager

Um seine Klimaschutzziele zu erreichen, muss Deutschland seine CO2-Emissionen drastisch senken. Dies betrifft auch den Verkehrssektor, denn er ist für rund 20 Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Probleme mit Feinstaub und giftigen Abgasen verdeutlichen außerdem, dass der Verbrennungsmotor im Verkehr der Zukunft keine Rolle mehr spielen darf. Eine gute Alternative sind Batterie- und Wasserstoffantriebe, doch beim Umstieg auf diese Antriebe ergibt sich derzeit ein Problem: Tankstellen haben keinen Anreiz, Wasserstoff anzubieten, solange keine Nachfrage danach besteht und potentielle Kundinnen und Kunden haben keinen Anreiz ein Wasserstofffahrzeug zu kaufen, solange es in Deutschland keine Tankinfrastruktur dafür gibt. Genau hier setzt ImplaN an.

Für die Initialphase des Aufbaus der Wasserstoffinfrastruktur sind planbare Nachfrager besonders geeignet. Gemeint sind Fahrzeuge, deren Strecken und Nutzungsdauer stets ähnlich und somit gut planbar sind – wie etwa Busse, Taxis und Carsharing-Flotten. Fahren sie mit Wasserstoff, ergeben sich für Tankstellen verlässliche Kunden und die Tankstelle kann wirtschaftlicher betrieben werden. Vor allem benötigen Flotten im Gegensatz zu privaten PKW nur eine lokal begrenzte Infrastruktur, sodass diese Schritt für Schritt aufgebaut werden kann. Idealerweise steht am Ende dieses Aufbauprozesses ein Tankstellennetz, das auch privaten PKW-Nutzerinnen und Nutzern zugutekommt. 
 

Bild: © Reiner Lemoine Institut

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