Markierungslicht

Mit dem Projekt wird ein kontrastoptimierendes Beleuchtungssystem entwickelt, welches in der Lage ist, Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer im Straßenraum zu erkennen und gezielt zu beleuchten.

Durch gleichzeitige Senkung des Beleuchtungsniveaus kann hiermit sowohl die Sicherheit erhöht als auch der Energiebedarf gesenkt werden. Für die Ermittlung der für ein Markierungslicht optimalen Kontraste wurden umfangreiche Probandenstudien durchgeführt. Mit Hilfe von KI-Methoden und zahlreicher Daten unterschiedlicher Verkehrssituationen wurde ein Modell trainiert, welches die robuste Erfassung von Fußgängern und Radfahrern ermöglicht. Ein Prototyp des ortsfesten Markierungslicht wurde bereits entwickelt und erfolgreich getestet. Um Unfallschwerpunkte genauer lichttechnisch analysieren zu können, wurde im Rahmen des Projektes weiterhin ein GPS-gestütztes Messfahrrad entwickelt. Mit diesem können folgende Daten erhoben werden: Leuchtdichtebilder aus Sicht des Autofahrers, Horizontale sowie vertikale Beleuchtungsstärken sowie die GPS-Koordinaten.

Das Projekt "Entwicklung neuer Straßenbeleuchtungskonzepte mit Markierungslicht“ (Laufzeit: 04/2017 – 06/2021) wird im Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Berlin gefördert (Förderkennzeichen BENE 1053-B5-O).

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Markierungslicht
TU Berlin Fachgebiet Lichttechnik, Einsteinufer 19, 10587 Berlin

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